Baydur ® bei THIEME

Zur Herstellung von Formteilen aus Polyurethan wird bei Thieme Baydur ® der Bayer AG in unterschiedlichen Materialspezifikationen eingesetzt.

Baydur ® 66 FR ist der ideale Werkstoff zur Realisierung unterschiedlicher Materialdicken und –dichten. Auch die Kombination von massiven Randzonen und mikroporösem Kern ist realisierbar. Die Herstellung von Formteilen verschiedenster Größen und Abmessungen erfolgt in einer Sandwich-Struktur. Produkte aus Baydur ® 66 FR zeichnen sich durch ein optimales Verhältnis von Steifigkeit, Stabilität und Gewicht aus. Eine hohe Abbildegenauigkeit auch filigraner Bereiche ist realisierbar. Unterschiedliche Wanddicken (5 – 30 mm) sind mit Baydur ® 66 FR ohne Einfallstellen möglich. Die durchschnittlich übliche Wanddicke beträgt ca. 10 mm. Komplizierte dreidimensionale Teile, selbst mit langen Fließwegen, sind problemlos herstellbar. Daneben zeichnen sehr gute Isolierwerte für Temperatur und Schall den Werkstoff Baydur ® 66 FR aus. Die Integration von funktionellen Konturen und Elementen ist problemlos möglich. Selbst bei mittleren und kleineren Auflagen ist eine ökonomische Herstellung von Formteilen realisierbar. Der Werkstoff Baydur ® 66 FR wird bei Gehäusen und Verkleidungen eingesetzt, bei denen außen Design und innen Funktionalität gefordert werden.

Baydur

Baydur ® 110 FR ist das Polyurethan System, das bei Thieme insbesondere für dünnwandige Formteile eingesetzt wird. Trotz der Dünnwandigkeit ist das entstandene Formteil sehr schlagzäh. Mit Baydur ® 110 FR können Abmessungen und Wanddickenverhältnisse realisiert werden, die man bisher für nahezu unmöglich hielt. Das Ergebnis ist eine dünnwandige, kompakte und homogene Struktur, die eine filigrane Formteileausbildung, ähnlich wie Thermoplastteile, zulässt und dennoch eine hohe Schlagzähigkeit beweist. Die durchschnittlich übliche Wanddicke beträgt ca. 4 – 6 mm. Thieme verwendet den Werkstoff Baydur ® 110 FR für besonders großflächige Teile mit langen Fließwegen. Gegenüber anderen Herstellverfahren können diese großflächigen Werkstücke innerhalb eines Arbeitsganges mit allen erforderlichen Durchbrüchen, Falzen und Versteifungsrippen versehen werden. Auch Befestigungselemente können integriert werden. Kurze Durchlaufzeiten sind üblich, und durch den Wegfall von aufwendigen Montagearbeiten kann ökonomisch produziert werden. Der Werkstoff Baydur ® 110 FR ist unter anderem im Bereich der großflächigen und stabilen Verkleidungen speziell bei hohem Designanspruch (z.B. Sonnenbänke, Computertomographen) im Einsatz.

Baydur ® GS ist ein Werkstoff, der im Gießverfahren verarbeitet wird und seinen Einsatz dort findet, wo eine hohe Beanspruchung sowohl im mechanischen als auch im chemischen Bereich stattfindet. Es entstehen so Werkstücke von hoher Schlagzähigkeit, Steifigkeit und Wärmeformbeständigkeit. Eine weitere Auszeichnung sind hohe Chemikalienbeständigkeit und eine besondere Verrottungsfestigkeit. Der Werkstoff Baydur ® GS macht es möglich, Wanddicken von 4–100 mm wirtschaftlich herzustellen, da selbst bei hohen Wanddicken die Formstandzeiten relativ kurz sind. Das leichte Gewicht der Werkstücke aus Baydur ® GS, die Korrosionsbeständigkeit und die Schlagzähigkeit sind Vorteile, die einhergehen mit einem besonders interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis, da relativ geringe Investitionskosten für Werkzeuge entstehen. Baydur ® GS findet seinen Einsatz vor allem bei stark beanspruchten Funktionsteilen, auch immer mehr als Alternative zu Gussteilen aus Aluminium, Zink oder Stahl.

Baydur ® = eingetragene Marke der Bayer AG, Leverkusen, Deutschland

Mehr zu Baydur ® und den bei Thieme eingesetzten Werkstoffen

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