25.11.2016

Präzision und Automatisierung im Fokus

Drupa - A close look at precision and automation
Präzision und Automatisierung im Fokus: Auf der drupa 2016 zeigte Thieme neue Anlagenkonzepte und -optionen für den industriellen Druck.

Auf der drupa 2016 stellte THIEME aktuelle Entwicklungen für den industriellen Druck vor

Höchste Qualität im Siebdruck, maximale Flexibilität im Digitaldruck: Auf der internationalen Druckmesse drupa, die am 10. Juni 2016 zu Ende ging, zeigte Thieme innovative Drucklösungen für industrielle Anwendungen. Diese stießen bei Fachbesuchern aus unterschiedlichsten Industriezweigen auf großes Interesse.

Als führender Anbieter von Drucksystemen für die Industrie konnte sich Thieme über internationales Interesse freuen: Fachleute aus 50 Ländern besuchten den Thieme-Stand, um dort unter anderem eine kameragesteuerte, hochpräzise Siebdruckanlage und ein innovatives Digitaldrucksystem zu begutachten.

Siebdruck: neue Optionen für höchste Ansprüche
„Auch bei einer etablierten Technologie wie dem Siebdruck verlangen steigende Anforderungen an die Präzision und den Automatisierungsgrad nach ständigen Innovationen“, sagt Oliver Beck, Leiter Vertrieb Drucksysteme bei Thieme. Solche Innovationen hatte Thieme reichlich zu bieten: Die am Messestand ausgestellte Siebdruckanlage THIEME 3010 Vision (Druckformat 50 x 70 cm) war gleich mit mehreren Optionen zur Perfektionierung der Druckqualität ausgestattet, u.a. einem ausgeklügelten Blasluft-Transportsystem, das einen schonenden Materialtransport ermöglicht, einer Antitropf- und einer Ionisationseinrichtung sowie – als besonderem Highlight – zwei unabhängigen Kamerasystemen zur automatischen Siebeinrichtung sowie zur automatischen Druckgutausrichtung. Die beiden Systeme sollen im automatischen Betrieb eine gleichbleibend hohe Passergenauigkeit garantieren. „Die Anlage ist bei unseren Besuchern auf riesiges Interesse gestoßen“, freut sich Beck. Eine weitere Siebdruck-Innovation, die Thieme auf der drupa ankündigte, ist die Möglichkeit, dreidimensionale, gewölbte Teile wie beispielsweise Front- und Heckscheiben für Pkw, Bedienpanels oder Frontblenden zu bedrucken. Diese Option ist insbesondere für die Veredelung von vorbehandelten (zum Beispiel gehärteten) Substraten interessant, bei denen eine Umformung nach der Bedruckung nicht mehr möglich ist.


Digitaldruck: System mit vielen Freiheitsgraden

Während im Siebdruck der Fokus auf Innovationen im Detail lag, war am ebenfalls ausgestellten Digitaldrucksystem THIEME 500 D das gesamte Konzept innovativ. Denn die einheitliche technische Plattform der Thieme-Drucksysteme ermöglicht eine weitgehend individuelle Anlagenkonfiguration. „Damit können wir die Maschinenentwicklung genau an den Kundenprozess anpassen“, erläutert Oliver Beck. „Dies eröffnet einen großen Spielraum für innovative Anwendungen.“ Die THIEME 500 D ist hierfür ein gutes Beispiel: Die Maschine kann sowohl mit Standardtinten als auch mit Tintensystemen unabhängiger Hersteller betrieben werden, und dank des höhenverstellbaren Vakuum-Drucktisches lassen sich sowohl starre als auch flexible Materialien mit bis zu 50 mm Höhe bedrucken.

Mit seiner flexiblen Herangehensweise an das Thema Digitaldruck setze sich Thieme grundsätzlich vom Wettbewerb ab, wie Beck betont. „Damit haben wir den Digitaldruckmarkt für industrielle Anwendungen auf den Kopf gestellt. Vor allem Anwender, die einen ausbaufähigen Einstieg in die Digitaldrucktechnik mit allen erdenklichen Freiheitsgraden suchen, waren von den Möglichkeiten unseres System beeindruckt.“

Damit die Druckmaschine optimal zur Anwendung passt, begleitet Thieme den Kunden in allen Phasen der Prozessentwicklung. So war es auch bei der am Messestand vorgestellten Systemlösung für die Herstellung von Folientastaturen, die zuerst digital bedruckt und anschließend im Siebdruckverfahren weiterverarbeitet werden.


Thieme: Spezialist für Spezialanwendungen
Thieme hatte seinen Messestand bewusst im Sonderbereich der drupa für gedruckte Elektronik (PEPSO) platziert, denn mit diesem speziellen Anwendungsbereich hat Thieme besonders viel Erfahrung. Anwendungsbeispiele sind die Aufbringung von Heizleitern auf Automobilglas, der Foliendruck von Sensoren, der Druck von Brennstoffzellen sowie die Aufbringung elektrolumineszenter Schichten in einem speziellen Siebdruckverfahren. Wie schon bei den Folientastaturen wurden auch bei der letztgenannten Anwendung Digital- und Siebdruck in einem Prozess kombiniert.

„Ob Siebdruck, Digitaldruck oder beides, bei uns müssen Anwender keinerlei Kompromisse eingehen“, fasst Oliver Beck die Alleinstellung von Thieme zusammen. „Jede Druckmaschine, inklusive Optionen und Automatisierung, wird von uns optimal auf die Kundenanwendung abgestimmt und nahtlos in das Produktionsumfeld integriert.“ Wie flexibel das Thieme-Plattformkonzept ist, konnten interessierte Fachbesucher selbst an einer Videowand, dem „virtuellen Maschinen-Konfigurator“, erfahren.

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    05.01.2011

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