19.03.2012

PUR hilft Patienten und Personal

PUR hilft Patienten und Personal

 

Gutes Produktdesign mit Polyurethan: THIEME präsentierte aktuelle Projekte auf der Medtec Europe 2012

 

Teningen/Stuttgart, März 2012  –  Wenn es um die gefällige und ergonomische Gestaltung medizintechnischer Geräte geht, entscheiden sich immer mehr Hersteller für den vielseitigen Werkstoff Polyurethan (PUR). Die PUR-Spezialisten der THIEME GmbH & Co. KG, Teningen, sind deshalb seit Jahren Stammgast bei der medizintechnischen Fachmesse Medtec Europe in Stuttgart und konnten sich auch 2012 über großen Zuspruch durch interessierte Fachbesucher freuen.


 

 

„Die Zeit der eckigen Blechkisten ist definitiv vorbei“, da ist sich Thieme-Vertriebsleiter Hartmut Bührer ganz sicher. „Auch in der Arztpraxis und im Krankenhaus entscheidet ein ansprechendes und ergonomisches Gehäusedesign zunehmend über den Markterfolg eines medizintechnischen Produktes.“ Denn gut gestaltete Geräte entlasten nicht nur das Personal bei ihrer anstrengenden Arbeit, ein freundliches Erscheinungsbild der technischen Apparatur kann auch unterschwellig zur Beruhigung der nervlich ohnehin angespannten Patienten beitragen. Diese Tatsachen kennen natürlich auch die für die Technikbestellungen Verantwortlichen und wählen bei gleicher Funktion lieber das gestalterisch ansprechendere Produkt.

 

Solche Geräte besitzen immer häufiger ein Gehäuse aus PUR. Am Thieme-Messestand auf der Medtec 2012, die am 15. März endete, konnten sich Hartmut Bührer und seine Kollegen dann auch über reges Interesse an ihren Exponaten sowie „aussichtsreiche Gespräche“ mit Herstellern freuen. Gezeigt wurden u.a. die imposante, fast zwei Meter große PUR-Frontverkleidung eines   Computertomographen sowie PUR-Gehäuse für diverse weitere medizinische Geräte, darunter ein auffällig gestalteter Kontrastmittelinjektor. Dessen Gehäuse besteht aus neun PUR-Formteilen und sechs Bauteilen aus dem Glasfaserverbundstoff PBT30, sämtlich versehen mit einer umweltfreundlichen, wasserbasierenden Lackierung. „Die Verwendung unterschiedlicher Kunststoffe ist eine weitere Spezialität von Thieme“, erklärt Bührer. „Wir sind zwar von Hause aus Experten für den Werkstoff PUR, setzen aber je nach Anwendung auch andere Kunststoffe ein, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen.“ Dass dies beim Kontrastmittelinjektor offenbar gut gelungen ist, zeigten die vielen interessierten Blicke der Standbesucher.

 

Günstige Materialeigenschaften, günstige Kostenstruktur In den meisten Fällen erweist sich allerdings eine – zumindest überwiegende – PUR-Konstruktion als die beste Lösung. Denn die besonders günstigen Materialeigenschaften von PUR wie die hohe Schlagfestigkeit und Chemikalienbeständigkeit, die gute Schallabsorption und das vergleichsweise geringe Gewicht sind für den rauen Krankenhausalltag wie geschaffen. Hinzu kommt die weitgehende Design- und Konstruktionsfreiheit, die den Konstrukteuren eine formschöne Gestaltung „ohne Ecken und Kanten“ erheblich erleichtert. Bei der Lackierung nach neuester Technologie mit wasserbasierenden Lacksystemen gibt es ebenfalls vielfältige Möglichkeiten, um beispielsweise Anforderungen wie mechanische und chemische Beständigkeit oder elektromagnetische Verträglichkeit zu erfüllen.

 

Auch hinsichtlich der Kostenstruktur ist das PUR-Verfahren für die Medizintechnik ideal, da es bei den in der Branche üblichen geringen Stückzahlen von einigen hundert bis einigen tausend Teilen pro Jahr meist günstiger ist als eine vergleichbare Spritzguss- oder Blechkonstruktion. Hierzu trägt auch die leichte Montierbarkeit bei, da sich Funktions- und Montageteile bereits während des Schäumvorgangs integrieren lassen.

 

Kein Wunder also, dass Thieme in den letzten Jahren zahlreiche PUR-Konstruktionen für medizintechnische Produkte entwickelt und gefertigt hat. „Das Spektrum reicht von der Dialyse über Anästhesie-, HNO- und Dentalgeräte bis zur OP-Leuchte“, beschreibt Hartmut Bührer die Vielfalt der Projekte, die im Auftrag namhafter Medizintechnik-Hersteller entstanden sind. „Und nach dem erfreulichen Messeverlauf sind wir sehr zuversichtlich, dass bald neue, spannende Aufgaben auf uns zukommen.“

 

Dass der Werkstoff PUR übrigens nicht nur innerhalb der Medzintechnik, sondern auch in anderen industriellen Branchen viele Anhänger hat, zeigte die ort- und zeitgleich zur Medtec Europe stattfindende Logistikmesse LogiMAT: Hier waren formschöne Flurförderzeuge des Herstellers Crown zu sehen, deren PUR-Gehäuseverkleidung ebenfalls aus dem Hause Thieme stammt.

 

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PUR hilft Patienten und Personal Mit Formteilen aus Polyurethan (PUR) lassen sich medizintechnische Geräte ansprechend und ergonomisch gestalten. So zog der am Thieme-Stand auf der Medtec Europe ausgestellte Kontrastmittelinjektor viele interessierte Blicke auf sich. (Foto: THIEME GmbH & Co. KG, Teningen)

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    05.01.2011

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